WETTBEWERB ENGAGEMENTPREIS WIRD IM SEPTEMBER VERGEBEN

Berliner Abendblatt: Verein für Weißensee für Preis nominiert

Der Verein für Weißensee hat inzwischen einiges auf die Beine gestellt. Er kümmert sich um eines der größten Berliner Volksfeste, verbindet die Kulturen beim Sport und hilft kleinen Initiativen vor Ort, durchzustarten. Für seinen unermüdlichen Einsatz um den Ortsteil und seine Bewohner wurde er nun für den deutschen Engagementpreis nominiert. 


Verein für Weißensee e.V. ist nominiert

Berlin - Gut vernetzt. Das wurde auch Zeit, denn der Verein macht sich gleich an mehreren Stellen um Weißensee verdient. Seit fünf Jahren richtet er das Blumenfest aus, seit zwei Jahren das Interkulturelle Sportfest. Beide sind feste Größen im Veranstaltungskalender des Bezirks. „Wir möchten Weißensee vor allem mehr Sport und Kultur geben, damit es ein Ort ist, an dem die Menschen gerne leben“, sagt Vorstand Dirk Stettner.

Um das zu erreichen, kooperiert der Verein mit den Akteuren vor Ort, hilft der IG City bei der Weihnachtsbeleuchtung, dem Kino Toni bei Veranstaltungen oder trifft sich mit den neuen Betreibern der Freilichtbühne, um neue Wege zu gehen. Image aufpolieren. Gestartet ist die Initiative 2007 aus zwei Gründen heraus. Zum einen wollten die engagierten Weißenseer die Probleme bei der Ausbildung des Nachwuchses in Weißensee angehen. Der Mangel an Plätzen ist inzwischen Vergangenheit, die Initiative WAT, Weißenseer Ausbildungstage, nicht mehr nötig. Zum anderen wollten die Gründungsmitglieder das Blumenfest aufpolieren. „2007 stand es schlecht um das Fest, es hatte einen schlechten Ruf in Berlin. Wir wollten dem Fest seine Bedeutung zurückgeben und die Qualität verbessern“, sagt Dirk Stettner.

Seit fünf Jahren richtet der Verein das Fest nun selbst aus und hat durchaus Fortschritte erzielt. Am Ende ist der Verein mit seiner Arbeit aber noch nicht. Statt das Fest auf die Berliner Allee auszudehnen, die der Verein durch das Fest ebenfalls beleben und attraktiver machen wollte, besinnt er sich nun auf den Kernbereich des Festes: das Areal am Weißen See. In diesem Jahr wird es entsprechend weniger Trubel, weniger Stände, dafür ausgewählte Sachen geben, verspricht Stettner. Beeindruckende Projekte. Die Anerkennung solchen Einsatzes für die Menschen und andere beeindruckende Projekte will der Engagementpreis sichtbar machen. Die Initiativen können sich für den Preis nicht selbst bewerben. Das muss ein Außenstehender übernehmen, der von der jeweiligen Idee überzeugt ist und das Projekt nominiert. Im September berät eine Jury über die diesjährigen Preisträger in sechs verschiedenen Kategorien. Dazu gibt es einen Publikumspreis, dessen Empfänger von den Bürgern im Internet gewählt wird. Der Publikumspreis ist mit 10.000 Euro dotiert. Ausgerichtet wird er vom Bündnis für Gemeinnützigkeit, dem Bundesverband deutscher Stiftungen und dem Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend. Sollte der Verein im September gewinnen, kann sich Stettner vorstellen das Preisgeld an viele kleine Initiativen in  Weißensee weiterzureichen. „Das müssen wir dann noch absprechen. Aber kleine Projekte können mit ein paar hundert Euro schon viel anfangen, eine Ausstellung machen oder den Park verschönern und so den Weißenseern Freude bereiten“, sagt Dirk Stettner.  Alexander Wolff - Redaktion Berliner-Abendblatt www.deutscher-engagementpreis.dewww.verein-fuer-weissensee.de

© Dirk Stettner IMPRESSUM - DATENSCHUTZ

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