WIR TAGEN JEDEN LETZTEN DIENSTAG EINES MONATS IMMER UM 19.30 UHR.

Einladung zur Ortsverbandsversammlung


Einladung zur Ortsverbandsversammlung am Dienstag, dem 26. November um 19.30 Uhr in das Restaurant Milchhäuschen Parkstraße 33 A in 13086 Berlin-Weißensee


Pistoriusplatz

Treffpunkt: Restaurant Milchhäuschen Parkstraße 33 A in 13086 Berlin-Weißensee -


Sehr geehrte Damen und Herren,  am nächsten Dienstag treffen wir uns um 19.30 Uhr im Milchhäuschen und werden sicherlich einen historisch wie aktuell hochinteressanten Abend erleben dürfen. Zu Gast ist Rainer Eppelmann. Ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages Träger des Bundesverdienstkreuzes erster Klasse Bundesvorsitzender der Stiftung zur Aufarbeitung des SED-Diktatur Ehemaliger Vorsitzender des Demokratischen Aufbruchs Minister für Abrüstung und Verteidigung a.D. Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Rainer_Eppelmann Rainer Eppelmann wird zum 09. November 1989, den Entwicklungen, die zur Maueröffnung führten, sprechen und mit uns darüber nachdenken, ob Freiheit, ob Demokratie eigentlich ein selbstverständliches Gut sind. Im Rahmen unserer letzten OV-Versammlung haben wir darüber diskutiert, was die Bürger in Weißensee eigentlich bewegt, welche Probleme wir hier im Grunde haben (bitte Veranstaltungshinweis zum Pistoriusplatz am Ende der Einladung beachten). Was veranlasst gerade auch jüngere Menschen dazu, sich politisch zu engagieren oder eben nicht? Was können wir aus der jüngsten Deutschen Geschichte lernen, was sollten wir „auf die Straße“ tragen? Ist Politik egal, weil ja eh alles gerade so schön und sicher ist? Ich bin mir sicher, dass Rainer Eppelmann aus der Vergangenheit wie auch den aktuellen Geschehnissen interessante Aspekte ansprechen wird und freue mich darauf, Sie hierzu begrüßen zu dürfen. Gäste sind wie immer auch an diesem Abend sehr willkommen.  Informationen zu Rainer Eppelmann aus Wikipedia: Leben Eppelmann wuchs im Ostteil der zerstörten, aber noch nicht endgültig geteilten Stadt Berlin auf. Er besuchte ein Gymnasium im Westen Berlins und musste mit der 11. Klasse wegen des Mauerbaus den Schulbesuch abbrechen. Wegen Nicht-Mitgliedschaft in der FDJ war es ihm in der DDR nicht möglich, Abitur zu machen. Deshalb konnte er seinen damaligen Berufswunsch, Architekt zu werden, nicht verwirklichen. Er arbeitete zunächst als Dachdeckergehilfe, bevor er 1962 bis 1965 eine Facharbeiterausbildung als Maurer absolvierte. Eppelmann verweigerte 1966 den Dienst an der Waffe in der NVA sowie die Ablegung des Fahneneides. Wegen Befehlsverweigerung wurde er daraufhin zu acht Monaten Gefängnis verurteilt. Rainer Eppelmann studierte Theologie an dem Berliner Theologischen Seminar Paulinum und beendete 1974 das Studium mit dem ersten und zweiten Examen. Die Ordination folgte 1975. Von 1974 bis 1989 war er zunächst Hilfsprediger, dann Pfarrer in der Berliner Samariterkirchengemeinde im Ostberliner Bezirk Friedrichshain und gleichzeitig Kreis-Jugendpfarrer in Friedrichshain. In den 1980er Jahren planten Angehörige des MfS die Ermordung des oppositionellen Pfarrers (Eppelmann sollte bei einem fingierten Autounfall durch Manipulation am Auto sterben), verzichteten aber auf die Ausführung, als es nach der Ermordung des polnischen Priesters Jerzy Popiełuszko zur Verurteilung der Mörder aus der polnischen Staatssicherheit kam. Rainer Eppelmann war von 1969 bis zur Scheidung 1988 mit Eva-Maria Strauth verheiratet, mit der er fünf gemeinsame Kinder hat. 1990 heiratete Eppelmann Eva-Maria Strauth noch einmal. Politische Biographie in der DDR Eppelmann engagierte sich in der DDR-Opposition. In den achtziger Jahren kümmerte er sich um unangepasste Jugendliche; aus der ganzen DDR kamen sie zu seinen legendären Bluesmessen in der Ostberliner Samaritergemeinde. Zum Teil geheim, teilweise für den „innerkirchlichen Gebrauch“ genehmigt, wurden innerhalb der Oppositionsgruppen der DDR Zeitschriften und Texte, die der Arbeitskreis Information unter Leitung von Thomas Welz und Rainer Eppelmann herausgegeben hatte, verbreitet. Im Februar 1982 riefen er und Robert Havemann im Berliner Appell zur Abrüstung in Ost und West auf.[4] Er war Gründungsmitglied und später Vorsitzender des Demokratischen Aufbruchs (DA), der aber bei den ersten freien Wahlen in der DDR im Frühjahr 1990 durch die Enthüllung der Stasi-Tätigkeit des Vorsitzenden Wolfgang Schnur bedeutungslos blieb. 1990 war Eppelmann auch Mitglied des zentralen Runden Tisches. Vom 18. März bis zu deren Auflösung am 2. Oktober 1990 war er Mitglied der Volkskammer der DDR, Minister ohne Geschäftsbereich im Kabinett von Hans Modrow und dann Minister für Abrüstung und Verteidigung im Kabinett von Lothar de Maizière. Mit der Fusion des DA mit der CDU im August 1990 wurde er Mitglied der CDU. Außerdem wurde er Mitglied in der CDA (Arbeitnehmerflügel der Union), und war bis Dezember 1993 als stellvertretender Bundesvorsitzender der CDA tätig. Persönliches Eppelmann entschied sich nach seiner Berufung zum Minister für einen Wohnsitz in Berlin. Dieser wurde im Mai 1990 von Angehörigen der Hauptnachrichtenzentrale des Ministeriums für Nationale Verteidigung umfangreich nachrichtentechnisch ausgebaut. Nach der deutschen Wiedervereinigung Von der ersten gesamtdeutschen Wahl am 2. Dezember 1990 an war Eppelmann Mitglied des Deutschen Bundestages und blieb dies bis zur Bundestagswahl 2005, bei der er nicht mehr kandidierte. Er wurde 1990 für die CDU über ein Direktmandat des Wahlkreises Fürstenwalde – Strausberg – Seelow in Brandenburg gewählt. Bei den folgenden Bundestagswahlen zog er über die Landesliste der CDU Brandenburg ins Parlament ein. Im Bundestag war er Vorsitzender der beiden Enquete-Kommissionen zur Aufarbeitung der Geschichte und der Folgen der SED-Diktatur. Von 1994 bis 1998 war Rainer Eppelmann Mitglied im Präsidium der CDU. Ebenfalls 1994 wurde er Vorsitzender der CDA und blieb dies bis 2001. Seit ihrer Gründung 1998 ist er ehrenamtlicher Vorsitzender des Vorstandes der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Er ist zudem Mitglied des Beirates beim BStU. Im Rahmen unserer letzten Sitzung haben wir intensiv über die Bebauung des Pistoriusplatzes diskutiert. Zum Schluss stand die Frage im Raum, was wir eigentlich diesbezüglich bewegen können, was können wir tun? Wir können zunächst gut informieren und dafür haben wir die Architekten des Vorhabens am Pistoriusplatz eingeladen, uns das Projekt vorzustellen. Unser Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion in der BVV Pankow, Johannes Kraft, wird ebenso zu uns kommen und als Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses sicher interessante Einblicke geben können, wie solche Entscheidungen ablaufen. Zu Gast werden also sowohl die Projektarchitekten als auch der Vorsitzende des zuständigen Ausschusses sein und wir laden Sie wie auch interessierte Bürger herzlich ein, sich am 18. Dezember um 17.30 Uhr das Projekt vorstellen und erläutern zu lassen sowie Ihre eigene Meinung dazu zu äußern. Treffen werden wir uns an diesem Tag im Cafe Mirbach am Mirbachplatz, also nur wenige Meter vom Pistoriusplatz entfernt. Im Anschluss an unsere Veranstaltung wird der Posaunenchor der evangelischen Gemeinde spielen und ein heißer Glühwein wird uns in die letzten Tage vor dem Weihnachtsfest tragen und beseelen. Ich freue mich auf beide Veranstaltungen und hoffe, Sie und Ihre Freunde begrüßen zu dürfen. Mit freundlichem Gruß und im Namen des Vorstands Mit freundlichem Gruß im Namen des Vorstands Dirk Stettner, MdA Vorsitzender CDU Weißensee PS: Wir tagen jeden letzten Dienstag eines Monats immer um 19.30 Uhr. Der Vorstand trifft sich bitte schon um 19.00 Uhr.

© Dirk Stettner IMPRESSUM - DATENSCHUTZ

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